Wie kommen Sie eigentlich ordentlich durch die Masterarbeit?

Eine Masterarbeit ist der Abschluss des Studiums. Wird die Masterarbeit gut, dann wartet eine fabelhafte Karriere auf Sie. Die harte Arbeit, die ins Studium gesteckt worden ist, zahlt sich dann endlich aus. Allerdings ist die Masterarbeit auch die aufwendigste Arbeit, die Sie während Ihres gesamten Studiums schreiben müssen.

Wie kommen Sie eigentlich ordentlich durch die Masterarbeit? Zwar ist die Masterarbeit auch nur eine wissenschaftliche Arbeit, aber trotzdem haben die meisten Studenten Angst davor. Das ist nachvollziehbar. Aber trotzdem muss die Arbeit geschrieben werden. Hier bekommen Sie daher nicht nur den Aufbau einer Magisterarbeit sondern auch eine Anleitung, die Ihnen zeigt, wie Sie Ihre Masterarbeit schreiben.

Einige Informationen vorab

Eine Magisterarbeit ist aufwendig. Sie umfasst 60 bis 120 Seiten. Es kommt dabei so ein wenig auf das Fachgebiet an. Die geistes- und sozialwissenschaftlichen Masterarbeit tendieren eher dazu länger zu sein, während naturwissenschaftliche Magisterarbeit eher kürzer sind. Dafür hat man aber auch ein ganzes Semester Zeit, um die Arbeit zu schreiben.

Sie können das Thema der Masterarbeit selbst wählen. Suchen Sie sich daher ein Thema der Masterarbeit aus, dass Sie besonders interessiert und Ihnen liegt. Damit geht die Arbeit gleich noch viel leichter und einfacher vonstatten.

Abgesehen von dem Thema gibt es da dann noch den Betreuer, den Sie sich aussuchen können. Wählen Sie einen Betreuer, der mit dem Themengebiet vertraut und wenn möglich auch kompetent ist. Außerdem muss er auch die nötige Zeit haben. Er sollte also auf keinen Fall überlastet wirken. Er muss schließlich auch verfügbar sein. Und er sollte Ihnen auch bei Materialbeschaffung und -entwicklung helfen.

Vorbereitung für die Masterarbeit

Was müssen Sie für die Masterarbeit machen, bevor es überhaupt ans schreiben geht? Auch hier gilt: Eine gute Vorbereitung verhindert spätere Probleme. Eine gute Formulierung der Fragestellung ist dabei so ein Beispiel für eine sinnvolle Vorbereitung.

Die Fragestellung muss klar und präzise sein. Es darf keine Widersprüche geben und die Frage muss beantwortbar sein. Darüber hinaus muss die Antwort auf die Frage mit mehr als nur Ja oder Nein beantwortet werden können. Beraten Sie sich hier mit Ihrem Betreuer.

Sprechen Sie auch das Thema der Anmeldung an. Sie haben im Semester vier Termine, um sich für eine Magisterarbeit anzumelden. Dafür müssen dann auch entsprechende Dokumente ausgefüllt werden. Das wird Ihnen Ihr Betreuer aber auch noch einmal sagen.

Wenn das Angebot und die Fragestellung steht, dann machen Sie sich einen Zeitplan. Sie müssen in einem halben Jahr mehr schreiben und auch lesen und recherchieren, als sie vielleicht in dem letzten Jahr gemacht haben. Ein Plan und auch kurz- und mittelfristige Ziele können sehr helfen, Sie durch die Masterarbeit zu bringen. Außerdem sollten Sie sich jede Woche Zeiten einrichten, in denen Sie an der Masterarbeit schreiben. Machen Sie nicht alles am Wochenende vor dem Abgabetermin.

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Gliederung einer Masterarbeit

Bevor wir jetzt zu den konkreten Schritten kommen, die Sie tun müssen, um die Masterarbeit zu schreiben, schauen wir uns erst noch die Master Thesis Gliederung an. Sie haben dann einen Überblick über den Aufbau Master Thesis und können dann den Plan später besser umsetzen. So ist also die Masterarbeit gegliedert:

  • Deckblatt: Auf das Deckblatt gehört Ihr Name, Ihre Fakultät, Ihr Betreuer, der Name Ihrer Hochschule und so weiter. Sie unterscheidet sich nicht von dem Deckblatt anderer wissenschaftlicher Arbeiten. Sollten Sie noch unsicher sein, dann finden Sie bestimmt noch eine wissenschaftliche Arbeit als Beispiel auf der Homepage Ihrer Universität.
  • Eidesstattliche Erklärung: In diesem Dokument bestätigen Sie, dass Sie die Arbeit selbstständig verfasst haben.
  • Danksagung und Vorwort: Hier danken Sie den Personen und eventuell auch Einrichtungen, welche zu dem Erfolg der Masterarbeit beigetragen haben. Schreiben Sie die Danksagung zum Schluss.
  • Inhaltsverzeichnis: Im Inhaltsverzeichnis wird die Struktur der Masterarbeit wiedergegeben. Der Leser muss einen Überblick über ihre Arbeit bekommen.
  • Abkürzungs- und Tabellenverzeichnis: Hier werden alle Abkürzungen erklärt, die in der Arbeit verwendet werden.
  • Einleitung: Sie führen mit der Einleitung in das Thema ein. Dabei erklären Sie, wie der derzeitige Stand der Forschung ist, was ihre Forschungsfrage ist und weshalb es relevant ist, diese Frage zu klären.
  • Hauptteil: Im Hauptteil argumentieren Sie für Ihre These und versuchen, die Forschungsfrage zu klären. Achten Sie darauf, dass Sie einen roten Faden haben und Ihren Leser gut durch die Arbeit durchführen. Seien Sie so klar wie möglich, aber bleiben Sie sachlich. Sie sollten sich auf die wichtigsten Aspekte konzentrieren und alles weitere in die Fußnoten verbannen.
  • Schluss: Sie fassen die Ergebnisse der Arbeit zusammen. Alle wichtigen Teile des Argumentationsganges werden noch einmal erwähnt. Es werden auch Empfehlungen gegeben, wie die weitere Forschung in dem Bereich aussehen könnte.
  • Quellenverzeichnis: Es werden alle zitierten Quellen angegeben. Achten Sie darauf, dass die Bücher auf die gleiche Art und Weise angegeben werden.
  • Anhang: Hier kommen alle Tabellen, Karten, Grafiken, etc. die zu groß für das Hauptteil ist.

Der Aufbau der Masterarbeit ist also nicht so anders wie der Bachelorarbeit oder auch einer Seminararbeit. Sie ist nur umfangreicher. Besonders der Hauptteil ist davon betroffen.

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Literaturrecherche

Wenn Sie noch nicht wissen, was für ein Thema Sie bearbeiten möchten oder Sie Ihre Forschungsfrage noch nicht kennen, dann würde ich Ihnen einen Tipp geben. Dieser lautet: Setzen Sie sich in die Bibliothek und recherchieren Sie über ein Thema, dass Sie interessiert. Um überhaupt interessante Themen zu finden, können Sie sich Ihre alten Hausarbeiten angucken.

Wenn Sie sich mit einem Thema auskennen, dann fällt es Ihnen leicht, eine relevante Forschungsfrage zu finden. Oder Sie finden interessante Aspekte, in die Sie weiter eintauchen wollen und erarbeiten die Forschungsfrage mit Ihrem Betreuer. Literaturrecherche müssen Sie ohnehin anstellen. Also können Sie auch früh genug damit anfangen.

Recherchieren Sie auf jeden Fall so weit wie möglich. Zumindest ist das am Anfang zu empfehlen. Die Literatur, auf der Sie Ihre Arbeit aufbauen, hat großen Einfluss auf die Qualität des fertigen Endproduktes. Wenn Sie schon ein Thema im Auge haben, können Sie gut Ihren Betreuer nach Literaturtipps fragen.

In welcher Reihenfolge schreiben Sie?

Wenn Sie Ihre Literatur haben und angemeldet sind, dann wird es Zeit, sich über den Schreibprozess Gedanken zu machen. Oben wurde bereits erwähnt, dass Sie sich feste Zeiten zum Schreiben nehmen sollen. Doch dann stellt sich die Frage, was schreiben Sie zuerst und was stellen Sie erst einmal hinten an?

Als Faustregel gilt: Alles was nicht mit dem Kern der Arbeit zu tun hat, können Sie erst einmal hinten anstellen. Der Kern der Arbeit besteht aus der Einleitung, dem Hauptteil und dem Schluss. Der Rest ist lästiges Beiwerk und das machen Sie am besten, wenn die Arbeit schon steht. Zwar können Sie das theoretisch auch vorher machen, aber dann müssten Sie auch etwas in den Verzeichnissen ändern, wenn Sie in der Arbeit etwas anders machen als gedacht. Dann haben Sie nur noch mehr Arbeitsaufwand mit diesen Nebensächlichkeiten.

Sie konzentrieren sich also auf die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss. Was schreiben Sie jetzt zuerst? Die Einleitung oder den Hauptteil? Das kommt ein wenig auf Sie und Ihre persönliche Präferenz an. Einige Ratgeber sagen, dass Sie die Einleitung am Ende zusammen mit dem Schluss schreiben sollten. Beide Teile hängen eng zusammen und es ist leichter die Einleitung zu schreiben, wenn Sie den Hauptteil schon haben. Anderseits kann es Ihnen auch helfen den Hauptteil auszuformulieren, wenn Sie das Ziel der Arbeit und die Forschungsfrage schon vorher in der Einleitung festgehalten haben.

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So gestalten Sie den Hauptteil

Der Hauptteil ist der aufwendigste Teil der Arbeit. Das liegt vor allem daran, dass jetzt eine viel aufwendigere Forschungsfrage untersucht wird. Das führt dazu, dass jetzt unterschiedliche Aspekte und Unterfragen untersucht und geklärt werden müssen. Das große Ganze muss dabei stets im Hinterkopf behalten werden.

Diese Unterfragen und Aspekte sind dann so ein bisschen wie Seminararbeiten, die zusammengesetzt werden, um eine große Frage zu klären. So können Sie das ruhig sehen. Die verschiedenen Teile Ihres Hauptteils ordnen Sie dann entsprechend in Kapitel an. Diese Kapitel werden dann untereinander noch einmal gegliedert, so dass eine Nummerierung mit mehreren Zahlen entsteht. Mehr als drei Zahlen sollten es aber nicht werden.

Um sich Ihre Aufgabe zu erleichtern, können Sie ja im Vorfeld Unterfragen aufschreiben, die Sie lösen müssen, um eine überzeugende Arbeit abzuliefern. Denken Sie dabei daran, dass Sie ruhig auf andere Theorien und Argumentationsgänge zurückgreifen können, wenn Sie die entsprechenden Wissenschaftler zitieren. Sie müssen und sollen nicht alles alleine lösen.

Achten Sie auch darauf, dass Ihr Schreibstil verständlich ist. Schreiben Sie kurze und nicht zu umständliche Sätze. Damit wirkt alles gleich noch viel verständlicher und nachvollziehbarer. Fertigen Sie das Literaturverzeichnis übrigens mit dem Hauptteil an. Es erspart Ihnen Arbeit, wenn Sie nicht die ganze Literatur am Ende zusammensuchen müssen.

Falls Sie mehr über Magisterarbeit wissen wollen, dann schauen Sie hier vorbei: http://www.studieren-im-netz.org/im-studium/studieren/masterarbeit

Nach dem Schreiben

Wenn der Schreibprozess beendet ist, dann lassen Sie die Arbeit erst einmal ein paar Tage liegen. Dann können sie Sie noch einmal durchlesen und eventuell auftretende Fehler korrigieren. Sie wissen ja noch, dass Sie die Arbeit nicht am letzten Wochenende vor dem Abgabetermin schreiben sollen.

Wenn Sie die Zeit und das Geld haben, dann können Sie die Arbeit auch an einen Lektor abgeben. Der sieht sich dann noch einmal die Argumentation an und schaut, ob es inhaltliche Mängel gibt. So ein Lektor kann einem schon mal die eine oder andere Notenstufe herauf helfen.

Zum Schluss sollten Sie die Arbeit noch drucken und binden lassen. Natürlich könnten Sie die Arbeit im Coffeeshop drucken und so abgeben. Aber eine, bei einem Unternehmen gedruckte und gebundene Arbeit, macht einfach mehr her. Damit machen Sie gleich einen guten ersten Eindruck.

Sowohl das Drucken wie auch den Lektoren können wir Ihnen vermitteln, wenn Sie das wollen. Wenn Sie sich jetzt eher entmutigt fühlen, dann können wir Ihnen auch einen akademischen Ghostwriter vermitteln, der die Arbeit für Sie schreibt.

4 Kommentare
  1. Alexander, Essen sagt:

    Das Thema meiner zukünftigen Masterarbeit habe ich ziemlich früher getroffen, als ich an den Hausarbeitern gearbeitet hatte. Gründlicher habe ich es in der Bachelorarbeit untersucht, und in der Masterarbeit habe ich über das Problem in heutigem Deutschland berichtet. Jetzt bin ich beim Überlegen, ob ich als Rechtsanwalte arbeiten oder weiter studieren werde. Kann sein, dass ich in der Zukunft noch dieses Thema aber in der Doktorarbeit forschen werde.

  2. Max, Wien sagt:

    Masterarbeit braucht sehr viel Zeit und Mühen. Der, wer geschrieben hat, weißt das genau. Aber Zeit muss planen, sonst geht’s nicht. Zu obengenannten Tipps würde ich zugeben, dass man je möglich früher anfangen muss.
    Viel Spaß beim Schreiben!

  3. Berta, Hamburg sagt:

    Ich bin mit den Menschen, die ihre Masterarbeiten schreiben lassen, total nicht verstanden. Wie werden Sie später arbeiten, sich beruflich entwickeln und Kariere machen? Die selbstgeschriebene Masterarbeit ist ein Schlüssel zum zukünftigen Arbeitsplatz. So ist bei mir passiert und ich wünsche auch das allen Studierenden haben.

    • Linda, Düsseldorf sagt:

      Liebe Berta,
      ich bin mit dir nicht einverstanden. Viele Menschen oder Studenten kennen ihre zukünftige Job sehr gut, aber haben Probleme mit dem wissenschaftlichen Schreiben, deshalb wenden sie zu Extra-Dienst. Aber später machen die erfolgreiche Kariere.

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