Ich-Form in Wissenschaftlichen Arbeiten

Die Ich-Form in wissenschaftlichen Arbeiten ist oftmals ein schwieriges Thema. Man möchte in seiner Abschlussarbeit schließlich vom Inhalt über die äußere Form zur Sprache alles richtigmachen. Generell gilt, dass in einer Masterarbeit oder Bachelorarbeit die Ich-Form vermieden werden sollte. Dennoch gibt es auch einige Ausnahmen, in denen diese Form sinnvoll oder erwünscht ist.

Die Verwendung der Ich-Form in akademischen Arbeiten

Personalpronomen wie Ich, Wir oder das unpersönliche Man haben ihren Platz in der deutschen Sprache und sind wichtig, um persönliche Meinungen und Erfahrungen auszudrücken. Beim wissenschaftlichen Schreiben während oder am Ende vom Studium, wird der Fokus jedoch nicht auf das Persönliche gelegt, sondern auf den Inhalt. Forschungsergebnisse sollen gerade personenunabhängig, objektiv sein. Daher wird empfohlen in Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, oder anderen Abschlussarbeiten auf die persönliche Ich-Form oder Wir-Form zu verzichten.

Welche Form in der Bachelorarbeit wählen?

Die Ausdrucksweise, die Studenten in ihrer Bachelorarbeit, Masterarbeit, Diplomarbeit oder anderen akademischen Arbeit verwenden fließt durchaus auch in die Benotung ein. In einer Hausarbeit die Ich-Form zu verwenden ist meistens nicht erwünscht. Genauso wenig sollte man den Leser direkt ansprechen. Phrasen wie, „Ich habe diese Quelle ausgewählt, weil…“ oder „Sie finden die entsprechende Abbildung…“ wirken unprofessionell und entsprechen nicht der akademischen Arbeitsweise. Was eine akademische Arbeit ausmacht ist eben genau das Gegenteil. Ergebnisse, die unabhängig von der Person sind und Methoden, die nicht aus persönlichen Gründen gewählt wurden. Selbst das unpersönliche Man hat keinen Platz im wissenschaftlichen Schreibstil.

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Ausnahmen: sinnvolle Verwendung der Ich-Form oder Wir-Form

In einigen Fällen ist es erlaubt und sogar sinnvoll, die Form von sein in der 1.Person Singular oder Plural zu verwenden:

  1. Vorwort oder Danksagung
  2. Eigene Erfahrung
  3. Persönliche Reflexion

Alternativen zur Verwendung der Ich-Form:

Anstatt die Ich-Form oder Wir-Form zu verwenden, kann man sich anderer Ausdrucksformen bedienen. Zum Beispiel:

    • Passiv-Konstruktionen:

„In dieser Arbeit wird die Fragestellung untersucht…“ anstatt „Ich untersuche in dieser Arbeit…“

    • Der/Die Verfasser/in:

„Dem Verfasser schien es wichtig, die folgenden Testdaten aufzunehmen, weil…“ anstatt  „Ich habe mich entschieden folgende Testdaten mit aufzunehmen, weil…“

Verwendung der Ich-Form in Englisch

Heutzutage werden an vielen Universitäten Abschlussarbeiten in englischer Sprache gefordert. Auch hier gelten die gleichen Regeln zur Verwendung von Personalpronomen, wie in Deutsch. I, we und you haben im Hauptteil einer akademischen Arbeit keinen Platz und sind allenfalls in Situationen wie den oben angesprochenen Ausnahmen zu verwenden.

Um sicher zu gehen, dass man alles richtig macht, sollte man sich auf jeden Fall Tipps vom Betreuer holen. Jede Universität und jeder Lehrstuhl haben eigene spezifische Regeln, die das wissenschaftliche Schreiben betreffen. Diese sollte man beim Verfassen seiner Abschlussarbeit auf jeden Fall genauestens befolgen.

Unterstützung beim Verfassen der perfekten Abschlussarbeit

Egal ob Hausarbeit, Seminararbeit, Bachelor- oder Masterarbeit oder auch Bewerbungsschreiben. Die richtige Sprache ist ein wichtiger Faktor in jeder Arbeit. Experten für akademisches Schreiben, wie professionelle Ghostwriter bieten Studierenden Hilfe mit Lektorat und Korrektur ihrer Seminararbeit, Hausarbeit oder Abschlussarbeit. Akademische Ghostwriter mit langjähriger Erfahrung übernehmen das Korrekturlesen für jede individuelle Arbeit, bieten eine Plagiatsprüfung und fungieren als Lektor für die gesamte Arbeit, von Gliederung, und Einleitung zur Zusammenfassung. Hier finden Sie eine Übersicht über die Leistungen und Angebote von professionellen Ghostwritern https://essayhilfe.de/.

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